Und Google+?
Es hat nicht lange gedauert, bis sich Facebook auch in Deutschland die Gemeinde des StudiVZ einverleibte. Viel länger als ein Jahr scheint es nicht gedauert zu haben. Aus den vielen obligatorischen "Alles Gute" Beiträgen zum eigenen Geburtstag ist von einem Jahr aufs Andere kein einziger mehr geblieben. Die Glückwunschbekundungen kamen dann nur noch auf Facebook.
Schafft Google+ dasselbe?
Facebook hatte, was StudiVZ nicht hatte: Spiele und Unübersichtlichkeit. Zumindest die Spiele stellten für viele einen Mehrwert dar, was den Wechsel rechtfertigt. Was hat Google+, was Facebook nicht hat? Übersichtlichkeit und seriöseren Umgang mit den eigenen Daten.
Ich hoffe lediglich, dass diese Punkte ausreichen, um Nutzer für Google+ zu gewinnen. Noch sind die Kreise kläglich leer im Vergleich zu der Facebook Freundesliste und so richtig teilen will keiner, was sich in seinem Leben so abspielt. Wenn niemand da ist, der etwas schreibt - oder die die da sind nichts schreiben - warum sollte man dann zu Google+ wechseln? Hier scheint das Problem zu liegen, denn eigentlich mag kaum jemand mit dem ich spreche Facebook so recht. Es ist mehr ein Mittel zum Zweck der Kommunikation.
Vielleicht sollte man einfach mal den Teufelskreis verlassen und auch auf Google+ etwas teilen. Mit etwas Glück sind wir dann in einem Jahr schon die blaue Unübersichtlichkeit los. Ich für meinen Teil würde es begrüßen.